Ein neuer Monitor muss her – doch was ist zu beachten?

 

Ihr Monitor ist bereits veraltet oder hat einen Defekt? Sie sind sich nicht sicher, auf was Sie beim Monitor Kauf achten sollten?

Das ist gar kein Problem, denn hier folgend haben wir einige Punkte für Sie notiert, was beim Monitor Kauf wichtig für Sie ist oder sein könnte.

 

  1. Ergonomie

Damit es nach vielen Stunden vor dem Rechner nicht zu Nackenschmerzen kommt sollten Sie darauf achten, dass Ihr Monitor ergonomisch verstellbar ist. Das kann z.B. ein höhenverstellbarer Monitorfuß sein, denken Sie immer daran: Wenn Sie am Schreibtisch sitzen sollte die obere Kante des Bildschirms etwa auf Höhe Ihrer Augen sein.

Auch die Verarbeitung des Geräts nicht zu vernachlässigen ist, denn Ihr Gerät sollte stabil stehen und nur wenig bis gar nicht wackeln.

 

  1. Bildschirmgröße

Die Größe des Monitors sollte auf Basis der Tätigkeit gewählt werden.

Nutzen Sie den Rechner lediglich um gelegentlich eine E-Mail zu schreiben, reicht ein kleiner Bildschirm, öffnen Sie gerne zwei Dokumente nebeneinander, sollte der Bildschirm etwas breiter sein. Für Bildbearbeitung oder Spiele ist ein großer Bildschirm zu empfehlen.

 

Im besten Fall hat der Bildschirm mindestens 22 Zoll Bildschirmdiagonale und Full-HD-Auflösung (1920×1080 Pixel). Da sollte mit rund 100 Euro gerechnet werden.  Generell steigen die Preise mit der Höhe der Auflösung. Für einen Ultra HD, auch 4K genannt, kann mit ungefähr 300 Euro pro Gerät gerechnet werden. Für einfache Büroarbeit ist 4k jedoch nicht nötig unter anderem auch, weil nicht jede Grafikkarte 4K unterstützt.

 

  1. Displays

Für eine gute Bildqualität ist auch die Displaytechnologie wichtig. Monitore mit TN-Technik bieten nur einen sehr eingeschränkten Blickwinkel und geringe Kontraste. Zu empfehlen sind Monitore mit MVA/PVA- oder IPS-Technik, diese sind zeitgemäßer.

 

In glänzenden Oberflächen kann sich sehr viel spiegeln, daher sollte ein mattes Display gewählt werden. Selbst ein weißes T-Shirt kann bereits im Display gesehen werden. Spiegelungen können zwar von dem Gehirn ausgeblendet werden, das ist jedoch anstrengender als es sein muss.

 

Zwingend notwendig für Büroarbeiten ist eine Bildwiederholrate von 60 Hertz, bei weniger werden Mauszeigerbewegungen nicht mehr flüssig dargestellt. Wird der Monitor aber etwa für Videospiele benutzt sind auch höhere Frequenzen von etwa 120 Hertz spannend.

 

  1. Anschlüsse

Die häufigsten Anschlüsse sind VGA, obwohl schon veraltet, DVI, den aus der Fernsehtechnik bekannten HDMI und den Displayport. Im besten Fall kann man den Monitor direkt mit dem Rechner verbinden, doch sollte der richtige Anschluss doch mal fehlen ist das nur halb so schlimm, schließlich gibt es immer noch Adapter.

 

Das waren die wichtigsten Punkte, denen Sie beim Monitorkauf am meisten Beachtung schenken können. Es gibt zwar noch Energieverbrauch und Prüf- oder Qualitätssiegel, doch ersteres kann man in der heutigen Zeit bereits außer Acht lassen und letzteres sind nicht wirklich aussagekräftig, da viele Hersteller eigene Siegel haben.

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